Caféhaus-Erinnerungen und gemalte Gefühle

– 2006.Dezember 7.

                   
                   

 

Budapester Kaffee-haus-Fotografien

Ungarische Cafés im Café Museum sowie Glasarbeiten und Ölmalerei in der Arztpraxis Göttl/Adjan sind bei zwei eben eröffneten Ausstellungen zu bewundern.


Die Budapester Fotokünstlerin Aliona Frankl zieht mit der Kamera durch Ungarns Hauptstadt und verewigt die geheimsten Winkel: abgebröckelte Engelstatuen an Hausfassaden, m alte Handwerkskunst wie Schuhmacher, Kürschner oder Präparatoren. Doch am meisten faszinieren sie die Kaffehäuser, die im gesellschaftlichen Leben von Budapest einewichtige Rolle spielen. 22 Kaffehaus-Fotografien zeigt Aliona Frankl nun im Café und Jazzkeller des Museums Moderner Kunst. Der Betrachter bekomt einen tiefen Einglick in das ungarische Großstadtleben. Berichten doch die Aufnahmen von beschaulichen Orten, wo Rummel und Verkehr ausgesperrt sind und die Menschen in Ruhe Kaffee trinken und plaudern. Manche der Fotos ähneln alten Gemälden, denn sie erzählen von einer längst vergangenen Zeit, die in den Cafés auflebt, aber auch vom modernen Großstadtbetrieb.

 

Nyelv: deutsch
Megjelenés helye: Passauer Neue Presse
Megjelenés dátuma: 2006.Dezember 7.
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